{"id":3910,"date":"2011-12-09T19:49:35","date_gmt":"2011-12-09T17:49:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.daten-speicherung.de\/?p=3910"},"modified":"2011-12-21T18:40:59","modified_gmt":"2011-12-21T16:40:59","slug":"ard-politkampagne-fur-vorratsdatenspeicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daten-speicherung.de\/index.php\/ard-politkampagne-fur-vorratsdatenspeicherung\/","title":{"rendered":"ARD-Politkampagne f&#252;r Vorratsdatenspeicherung? [erg&#228;nzt am 20.12.2011]"},"content":{"rendered":"<p>Folgende E-Mail habe ich heute dem ARD Hauptstadtstudio geschrieben (Auszug, Links hinzugef&#252;gt):<\/p>\n<blockquote><p><strong>Unausgewogene ARD-Berichterstattung zum Thema Vorratsdatenspeicherung<\/strong><\/p>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>leider muss ich mich &#252;ber eine in den letzten Wochen immer unausgewogenere Berichterstattung der ARD zum Thema Vorratsdatenspeicherung beschweren:<\/p>\n<p>1. Am 20.11.2011 sendet der Bericht aus Berlin einen <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/sendungsbeitrag141710.html\">Beitrag <\/a>von Markus Spieker zur Vorratsdatenspeicherung, der eine starke Tendenz pro verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten erkennen l&#228;sst und &#252;berdies von einer Vielzahl von Fehlern strotzt (<a href=\"http:\/\/devianzen.de\/2011\/11\/21\/gehaltvolle-berichterstattung\/\">http:\/\/devianzen.de\/2011\/11\/21\/gehaltvolle-berichterstattung\/<\/a>).<\/p>\n<p>2. Gleich im Anschluss darf Wolfgang Bosbach (CDU) eine verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/sendungsbeitrag141712.html\">fordern<\/a>.<\/p>\n<p>3. Am 22.11.2011 <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/sendungsbeitrag142186_bcId-_ply-internal_res-flash256_vChoice-sendungsbeitrag142186.html\">fordert<\/a> Thomas Berbner (NDR) in den Tagesthemen eine verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten.<\/p>\n<p>4. Am 23.11.2011 muss sich Christian Lindner (FDP) im Morgenmagazin f&#252;r die Ablehnung einer verdachtslosen Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten rechtfertigen, der Interviewer Werner Sonne macht seine gegenteilige Meinung sehr deutlich.<\/p>\n<p>5. Am 24.11.2011 darf Bernd Witthaut (Gewerkschaft der Polizei) im Morgenmagazin eine verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten fordern.<\/p>\n<p>6. Am 08.12.2011 <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt3572.html\">fordert<\/a> Werner Sonne in den Tagesthemen eine verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten.<\/p>\n<p>7. Am 09.12.2011 darf Peter Altmaier (CDU) <del>in den Tagesthemen<\/del> im Morgenmagazin eine verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten <a href=\"http:\/\/www.ad-hoc-news.de\/altmaier-wirft-fdp-verweigerungshaltung-bei-datenspeicherung--\/de\/News\/22649835\">fordern<\/a>. Der Interviewer Werner Sonne erweckt den Eindruck, als wolle er die CDU pers&#246;nlich dazu antreiben. Der Beitrag wird &#8222;Vorratsdatenspeicherung notfalls mit der SPD&#8220; betitelt, obwohl Herr Altmeier dies keineswegs gesagt hat.<\/p>\n<p>8. Am 11.12.2011 will sich der Bericht aus Berlin schon wieder mit dem Thema Vorratsdatenspeicherung <a href=\"http:\/\/programm.daserste.de\/pages\/meldungen\/detail.aspx?id=3B4DCDB6C4A1A5AF\">befassen<\/a>. Geplant ist wieder ein Beitrag von Markus Spieker, und wieder unter dem tendenzi&#246;sen Titel &#8222;Sperriger Koalitionspartner: FDP tut sich schwer mit Vorratsdatenspeicherung&#8220;.<\/p>\n<p>9. Anschlie&#223;end soll sich wieder Christian Lindner (FDP) f&#252;r die Ablehnung einer verdachtslosen Vorratsspeicherung s&#228;mtlicher Verbindungsdaten rechtfertigen <a href=\"http:\/\/programm.daserste.de\/pages\/meldungen\/detail.aspx?id=3B4DCDB6C4A1A5AF\">m&#252;ssen<\/a>.<\/p>\n<p>Es tut mir leid, aber das ganze erweckt aus meiner Sicht den Eindruck einer regelrechten Politkampagne.<\/p>\n<p>Eine ausgewogene Berichterstattung m&#252;sste doch zu Wort kommen lassen, dass<\/p>\n<ul>\n<li>zwei Drittel der Bev&#246;lkerung laut Allensbach eine verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten ablehnt (<a href=\"http:\/\/www.finanznachrichten.de\/nachrichten-2011-09\/21251051-allensbach-chefin-koecher-elterngeld-bei-unionsanhaengern-aeusserst-beliebt-003.htm\">http:\/\/www.finanznachrichten.de\/nachrichten-2011-09\/21251051-allensbach-chefin-koecher-elterngeld-bei-unionsanhaengern-aeusserst-beliebt-003.htm<\/a>); B&#252;rger kommen bei Ihnen aber ebenso selten zu Wort wie B&#252;rgerinitiativen und Organisationen gegen Vorratsdatenspeicherung,<\/li>\n<li>auch beispielsweise der Anwaltsverband, die Neue Richtervereinigung, der Journalistenverband, die Bundes&#228;rztekammer, der eco-Internetverband und viele <a href=\"http:\/\/www.vorratsdatenspeicherung.de\/content\/view\/362\/79\/lang,de\/\">andere<\/a> eine verdachtslose Vorratsdatenspeicherung ablehnen, weil sie Millionen von Euro kostet, ein permanentes Datensicherheitsrisiko schafft, vertrauliche Kommunikation beeintr&#228;chtigt und den Weg in eine immer weiter reichende Massenansammlung von Informationen &#252;ber die gesamte Bev&#246;lkerung ebnet,<\/li>\n<li>dass 100 Organisationen aus 23 europ&#228;ischen L&#228;ndern f&#252;r eine Abschaffung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung <a href=\"http:\/\/www.vorratsdatenspeicherung.de\/content\/view\/370\/79\/lang,de\/\">sind<\/a> und dass neben Deutschland auch viele andere Staaten keine verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten praktizieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie inszenieren in Ihrer Berichterstattung den Eindruck einer Auseinandersetzung &#8222;FDP gegen alle&#8220;, w&#228;hrend tats&#228;chlich die Bef&#252;rworter in der Minderheit sind.<\/p>\n<p>Kein Wort bei Ihnen davon, dass der Nutzen &#228;u&#223;erst umstritten ist und ein Einfluss auf die Aufkl&#228;rungsquote nicht nachzuweisen ist. Kein Wort davon, dass eine Entscheidung des Europ&#228;ischen Gerichtshofs zu der Frage ansteht, ob die verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten &#252;berhaupt vor den Grundrechten Bestand haben kann. Kaum ein Wort zu den unerw&#252;nschten Nebenwirkungen einer fl&#228;chendeckenden Verbindungsdatenspeicherung in Bereichen wie Beratung und Recherche. Kein Wort in diesem Zusammenhang zu Verbindungsdatenskandalen und Massenauswertungen wie in Dresden.<\/p>\n<p>Um die Ausgewogenheit der Berichterstattung wieder herzustellen, bitte ich Sie sehr,<\/p>\n<ul>\n<li>in Kommentaren und Beitr&#228;gen keine weiteren Forderungen nach Vorratsdatenspeicherung zu senden, bevor nicht ebenso viele ablehnende Positionen ausgesandt worden sind wie in der Vergangenheit Bef&#252;rworter zu Wort kamen,<\/li>\n<li>zu Interviews auch einmal andere Gegner einer verdachtslosen Vorratsdatenspeicherung als die FDP einzuladen, derer es sowohl im politischen Raum (z.B. Gr&#252;ne, Linke, Piraten) wie auch im au&#223;erparlamentarischen Bereich (s.o.) sehr viele gibt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine erste Liste kritischer Ansprechpartner f&#252;ge ich Ihnen unten bei. Au&#223;erdem geben Ihnen die in mehr als 20 deutschen St&#228;dten am 14.12. geplanten Protestaktionen gegen verdachtslose Vorratsdatenspeicherung (<a href=\"http:\/\/akvorrat.de\/s\/Aktionstag2011\">http:\/\/akvorrat.de\/s\/Aktionstag2011<\/a>) Gelegenheit, &#252;ber die breite Ablehnung seitens der B&#252;rger zu berichten. Bei der Suche nach weiteren Fakten oder m&#246;glichen Interviewpartnern zum Thema Vorratsdatenspeicherung helfen wir Ihnen sehr gerne.<\/p>\n<p>Ich habe nichts dagegen, dass Bef&#252;rworter einer Vorratsdatenspeicherung in der ARD zu Wort kommen, aber mindestens ebenso viel Sendezeit muss den Gegnern (und zwar der gesamten Bandbreite) und der Kritik an einer verdachtslosen Vorratsdatenspeicherung einger&#228;umt werden. Das k&#246;nnen die B&#252;rger von der ARD erwarten.<\/p>\n<p>Mit freundlichem Gru&#223;,<\/p><\/blockquote>\n<p>Wer dem ARD-Hauptstadtstudio auch seine Meinung sagen m&#246;chte, findet dessen E-Mail-Adresse <a href=\"http:\/\/www.ard-hauptstadtstudio.de\/kontakt104.html\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Erg&#228;nzung vom 11.12.2011:<\/p>\n<p>Es geht weiter: Heute sendete der Bericht aus Berlin einen <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video1026788.html\">Beitrag<\/a> von Markus Spieker zur Vorratsdatenspeicherung, der eine starke Tendenz pro verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten erkennen l&#228;sst und wieder den falschen Eindruck einer Isolierung der Bundesjustizministerin und der FDP erweckt (ab Minute 9).<\/p>\n<p>Erg&#228;nzung vom 16.12.2011:<\/p>\n<p>Die ARD hat die Chance nicht genutzt, anl&#228;sslich des bundesweiten Aktionstags gegen Vorratsdatenspeicherung am 14.12.2011 die vielen B&#252;rger, die auf die Stra&#223;e gegangen <a href=\"http:\/\/www.vorratsdatenspeicherung.de\/content\/view\/516\/79\/lang,de\/\">sind<\/a>, oder die vielen Verb&#228;nde, die eine Gemeinsame Erkl&#228;rung gegen Vorratsdatenspeicherung abgegeben <a href=\"http:\/\/www.vorratsdatenspeicherung.de\/content\/view\/515\/79\/lang,de\/\">haben<\/a>, zu Wort kommen zu lassen.<\/p>\n<p>Au&#223;erdem haben weder ich noch das Magazin Telepolis auf deren <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36087\/1.html\">Anfrage<\/a> eine Stellungnahme zu den Vorw&#252;rfen oder eine sonstige Reaktion der ARD erhalten.<\/p>\n<p>Erg&#228;nzung vom 19.12.2011:<\/p>\n<p>Thomas Berbner vom ARD Hauptstadtstudio antwortete am 16.12.2011 auf meinen Brief wie folgt:<\/p>\n<blockquote><p>Sehr geehrte[&#8230;],<\/p>\n<p>vielen Dank f&#252;r Ihre Zuschrift. Ich kann Ihnen nur auf den Teil antworten, den ich verantworte, n&#228;mlich meinen Kommentar in den Tagesthemen. Sie schreiben dazu:<\/p>\n<p>3. Am 22.11.2011 fordert Thomas Berbner (NDR) in den Tagesthemen eine verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten.<\/p>\n<p>Damit haben Sie den Tenor des Kommentar richtig wiedergegeben. Ich bin aber nicht wie von Ihnen behauptet als Teil einer Kampagne, ich habe in dem Kommentar nur meine Meinung wiedergegeben und das ist der Sinn dieser journalistischen Form. Zudem habe ich auch Gr&#252;nde geliefert. Zu dieser Meinung stehe ich &#252;brigens nach wie vor.<\/p>\n<p>Ich h&#228;nge Ihnen noch eine Nachrichtenagentur an diese mail, sie erschien einen Tag nach meinem Kommentar.<\/p>\n<p>Hamburg (dapd). Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) fordert Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zu einer Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung auf. Es sei dringend notwendig, endlich eine rechtliche Grundlage f&#252;r die Mindestspeicherfristen f&#252;r Verbindungsdaten zu schaffen, schrieb Neumann in einem Brief an die FDP-Politikerin, wie das \u00abHamburger Abendblatt\u00bb (Mittwochausgabe) vorab berichtete. Die Ministerin solle ihrer Verantwortung f&#252;r die Sicherheit in Deutschland gerecht werden.<\/p>\n<p>Das Bundesverfassungsgericht habe in seiner mehr als eineinhalb Jahre zur&#252;ckliegenden Entscheidung deutlich gemacht, dass eine verfassungskonforme Regelung der Speicherung von Verkehrsdaten zweifellos m&#246;glich sei, schrieb Neumann.<\/p>\n<p>Auch der Deutsche Richterbund mahnte angesichts der Mordserie von Rechtsterroristen eine schnelle Regelung bei der Vorratsdatenspeicherung an. \u00abEine gesetzliche Regelung ist &#252;berf&#228;llig. Wir sind europarechtlich dazu verpflichtet\u00bb, sagte der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Christoph Frank, der Zeitung. Um Strukturen in T&#228;tergruppen zu ermitteln, seien Verbindungsdaten oft der einzige Ansatz. Das Bundesverfassungsgericht habe in seinem Urteil eine Blaupause f&#252;r eine Regelung geliefert, die nur umgesetzt werden m&#252;sse. \u00abDie Vorratsdatenspeicherung l&#228;sst sich so regeln, dass nicht die Bev&#246;lkerung unter Generalverdacht gestellt wird. Ein Richter entscheidet, ob auf die Daten von telefon- und Internetanbietern zugegriffen werden kann\u00bb, sagte Frank.<\/p>\n<p>dapd\/roy \/1<br \/>\n_230445<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<\/p>\n<p>Thomas Berbner, ARD Hauptstadtstudio<\/p><\/blockquote>\n<p>Meine Antwort an ihn:<\/p>\n<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Berbner,<\/p>\n<p>zun&#228;chst einmal danke ich Ihnen daf&#252;r, dass Sie mir &#8211; anders als bisher alle anderen Ihrer Kollegen &#8211; antworten.<\/p>\n<p>Ich f&#252;rchte, dass es nicht weiter f&#252;hrt, wenn mir jeder Autor der von mir angef&#252;hrten Beitr&#228;ge einzeln antwortet. Ich habe &#8211; wie erw&#228;hnt &#8211; nichts dagegen, dass Bef&#252;rworter einer Vorratsdatenspeicherung wie Sie in der ARD zu Wort kommen. Doch das Problem liegt gerade in der Gesamtheit der Berichterstattung &#8211; und in den Beitr&#228;gen, die fehlen (n&#228;mlich Gegenstimmen). Mindestens ebenso viel Sendezeit wie den Bef&#252;rwortern m&#252;sste den Gegnern (und zwar der gesamten Bandbreite) und der Kritik an einer verdachtslosen Vorratsdatenspeicherung einger&#228;umt werden.<\/p>\n<p>Leider habe ich bislang von der ARD auf diese Forderung keine Antwort erhalten. Der letzte Bericht aus Berlin war wieder einseitig pro Vorratsdatenspeicherung ausgerichtet, und die ARD hat auch diese Woche die Chance nicht genutzt, anl&#228;sslich des bundesweiten Aktionstags gegen Vorratsdatenspeicherung am 14.12.2011 die vielen B&#252;rger, die auf die Stra&#223;e gegangen sind<br \/>\n(<a href=\"http:\/\/www.vorratsdatenspeicherung.de\/content\/view\/516\/79\/lang,de\/\">http:\/\/www.vorratsdatenspeicherung.de\/content\/view\/516\/79\/lang,de\/<\/a>), oder die vielen Verb&#228;nde, die eine Gemeinsame Erkl&#228;rung gegen Vorratsdatenspeicherung abgegeben haben<br \/>\n(<a href=\"http:\/\/akvorrat.de\/s\/erklaerung2011\">http:\/\/akvorrat.de\/s\/erklaerung2011<\/a>), zu Wort kommen zu lassen.<\/p>\n<p>Es w&#252;rde mich freuen, wenn Sie sich daf&#252;r einsetzen k&#246;nnten, dass die ARD mindestens ebenso viel Sendezeit wie den Bef&#252;rwortern auch den Gegnern (und zwar der gesamten Bandbreite) und der Kritik an einer verdachtslosen Vorratsdatenspeicherung einr&#228;umt. Auch wenn Sie pers&#246;nlich in der Sache anderer Meinung sind, werden Sie mir sicherlich zustimmen, dass eine ausgewogene politische Berichterstattung der ARD ein hohes Gut ist. Bitte sprechen Sie das Problem bei der n&#228;chsten Sitzung\/Besprechung mit Ihren Kollegen einmal an. Ich bin sicher, dass es im Hauptstadtstudio auch Gegner einer verdachtslosen Vorratsdatenspeicherung gibt, die sicherlich hervorragende kritische Kommentare und Beitr&#228;ge zum Thema machen k&#246;nnten, welche uns vollauf zufrieden stellen w&#252;rden.<\/p>\n<p>Mit freundlichem Gru&#223;,<\/p><\/blockquote>\n<p>Und noch etwas hat sich getan: Das falsch mit &#8222;Vorratsdatenspeicherung notfalls mit der SPD&#8220; betitelte Interview mit Herrn Altmeier hat die ARD aus der Mediathek <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/ard\/servlet\/content\/3517136?documentId=8990188\">gel&#246;scht<\/a>.<\/p>\n<p>Erg&#228;nzung vom 20.12.2011:<\/p>\n<p>Die ARD schl&#228;gt wieder zu: In einem <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/sendungen_a-z\/435054_morgenmagazin\/9077278_bundesjustizministerin-fuer-anlassbezogene\">Beitrag<\/a> des heutigen Morgenmagazins wird erneut eine verdachtslose Speicherung aller Verkehrsdaten gefordert und von dem ber&#252;chtigten Interviewer Werner Sonne wieder behauptet, &#8222;alle anderen&#8220; au&#223;er der Bundesjustizministerin hielten eine verdachtslose Totaldatenspeicherung f&#252;r erforderlich. Au&#223;erdem wird in der Anmoderation behauptet, in einer Woche m&#252;sse eine &#8222;L&#246;sung&#8220; zur Vorratsdatenspeicherung gefunden sein, weil sonst hohe Strafzahlungen zu leisten seien, was falsch <a href=\"http:\/\/www.vorratsdatenspeicherung.de\/content\/view\/513\/79\/lang,de\/\">ist<\/a>.<\/p>\n<p>Wer dem ARD-Hauptstadtstudio auch seine Meinung sagen m&#246;chte, findet dessen Kontaktdaten <a href=\"http:\/\/www.ard-hauptstadtstudio.de\/kontakt104.html\">hier<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Folgende E-Mail habe ich heute dem ARD Hauptstadtstudio geschrieben (Auszug, Links hinzugef&#252;gt): Unausgewogene ARD-Berichterstattung zum Thema Vorratsdatenspeicherung Sehr geehrte Damen und Herren, leider muss ich mich &#252;ber eine in den letzten Wochen immer unausgewogenere Berichterstattung der ARD zum Thema Vorratsdatenspeicherung beschweren: 1. 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