Terrasse gestalten: So wird aus Ihrem Außenbereich ein zweites Wohnzimmer

Aus daten-speicherung.de
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Flure und Nischen sind oft die Stiefkinder der Beleuchtung in der Wohnung. Dabei können sie den gesamten Eindruck der Wohnung prägen. Ich habe in meinem schmalen Flur eine Wandleuchte mit einem Schirm aus satiniertem Glas installiert. Sie strahlt nach oben und unten. Das Licht wandert die Wand entlang und lässt den Flur breiter wirken. Die Lampe hat eine Höhe von 30 Zentimetern und passt perfekt über den kleinen Konsolentisch. Auf dem Tisch stehen zwei Kerzenhalter aus Messing, die das Licht reflektieren. So entsteht eine einladende Atmosphäre, wenn ich nach Hause komme. Kein grelles Deckenlicht, das die kleinen Maße betont.

Ein Punkt, den ich anfangs unterschätzt habe, ist der Mechanismus. Es gibt verschiedene Systeme, um den Sessel auszuklappen. Ich habe mich für ein Modell mit dem Mechanizm DL entschieden, was für eine einfache Handhabung steht. Man zieht einfach an einer Schlaufe unter dem Sitz, und schon gleitet der untere Teil nach vorne, während die Rückenlehne sich absenkt. Das geht so leicht, dass ich es sogar mit einer Hand schaffe. Kein Ruckeln oder Verklemmen mehr, wie ich es von alten Klappsofas kenne. Diese Mechanik ist auch dann zuverlässig, wenn der Sessel dicht an der Wand steht, weil er keinen großen Abstand zum Aufklappen braucht.

Wenn ich abends auf meiner Couch sitze, die mit einer weichen Decke bezogen ist, denke ich daran, wie viel Ruhe von einem durchdachten Raum ausgeht. Die Deko-Accessoires sind die stillen Begleiter, die mir helfen, den Kopf freizubekommen. Ein kleiner Teppich vor dem Bett, eine Lampe, die man dimmen kann, und ein Bild, das mich an einen Urlaub erinnert. Das sind die Details, die zählen. Ich brauche keine großen Möbelstücke, um mich wohlzufühlen. Oft reicht ein einzelner, schöner Gegenstand, um dem Raum eine Seele zu geben. Die Kunst ist, nicht zu viel zu wollen, sondern das Richtige zu finden.

Letztlich geht es darum, Schichten zu bauen. Deckenlicht, Wandleuchten und Tischlampen müssen zusammen ein harmonisches Bild ergeben. Ich habe mir einen Dimmer für die gesamte Wohnung einbauen lassen. Das war die beste Investition. Morgens fahre ich das Licht langsam hoch, abends senke ich es ab. Ich nutze Glühbirnen mit einer Lichtfarbe von 2700 Kelvin. Das ist das warme Gelb, das an Kerzenlicht erinnert. Für die Arbeit am Schreibtisch habe ich eine separate Lampe mit 4000 Kelvin. So trenne ich die Zonen. Vergiss nicht, dass die Kabel unsichtbar verlegt werden müssen. Ich habe Kabelkanäle in der Wandfarbe gestrichen. Das ist die unsichtbare Helferin für eine aufgeräumte Optik. Kleine Wohnung beleuchten ist eine Kunst, aber mit diesen Tricks wird es zum Kinderspiel.

Ein besonderes Highlight ist der Ausziehmechanismus einer Couch, der den Platz optimal nutzt. Beim Terrasse gestalten habe ich mich für ein Modell mit einem Ausziehmechanismus entschieden, der die Sitzfläche nach vorne zieht und die Rückenlehne flach legt. Das spart Platz im Vergleich zu einer klassischen Klappfunktion. So entsteht in Sekunden eine Liegefläche von 140x200 cm, ideal für zwei Personen. Achten Sie darauf, dass der Mechanismus leichtgängig ist und nicht klemmt, besonders wenn Sie ihn oft nutzen. Eine dicke Auflage aus Schaumstoff mit 8 cm Höhe gleicht Unebenheiten aus und sorgt für Komfort. Verstauen Sie die zusätzlichen Kissen in einem wasserdichten Kasten unter der Bank.

Wenn der Balkon besonders klein ist, etwa nur zwei mal drei Meter, wird jeder Zentimeter wertvoll. Eine Lösung, die ich bei einer Freundin gesehen habe: Sie hat eine schmale Bank mit integrierten Klappen, die man hochklappen kann, um darunter Kisten mit Gartengeräten zu verstauen. Darüber hängt ein Regal für Tassen und Teller, und direkt daneben steht ein kleiner Grill. So hat sie alles auf einer Seite konzentriert Vorhänge und Gardinen auf der anderen Seite Platz zum Sitzen. Das erfordert etwas Planung, aber das Ergebnis lohnt sich.

Let me Ihnen gleich eines sagen: Wer denkt, eine Terrasse sei nur ein Fleckchen zum Grillen, hat noch nie erlebt, wie sich das Leben nach draußen verlagert, wenn der Frühling kommt. Bei meiner ersten eigenen Wohnung im fünften Stock war die Terrasse gerade mal sechs Quadratmeter groß – ein schmaler Balkon, auf den die Sonne nur morgens fiel. Die Rettung kam durch kluge Möbelwahl. Statt sperriger Gartenstühle setzte ich auf eine Kanapee mit Funktion Schlafmöglichkeit, die tagsüber als Sofa diente und nachts für Übernachtungsgäste bereitstand. Der Clou daran: Die Sitzfläche ließ sich dank eines stabilen Stelllagers aus Lattenrost in eine bequeme Liegefläche verwandeln, ohne dass ich Kissen herumschleppen musste. Das Motto lautete: Jeder Zentimeter zählt, jede Ecke wird genutzt.

Wer oft Gäste hat, kennt das Dilemma: Nachts wird aus dem Wohnzimmer ein Schlafzimmer, und tagsüber soll alles wieder . Hier helfen Möbel mit doppeltem Nutzen. Ein Bett mit integriertem Stauraum, also ein Bett mit einem effizienten System wie einem Stauraumbett, nimmt die ganze Bettwäsche auf. Ich habe mir ein Modell mit einem Stelzfußsystem aus Metall gekauft, das stabil ist und unter dem der Staubsauger problemlos durchkommt. Dazu eine Matratze, die fest genug für jede Nacht ist, aber nicht zu dick, damit das Bett nicht zu hoch wirkt. Die Deko-Accessoires passen sich dann an: Ein Überwurf in Grau und ein paar Kissen in Senfgelb machen aus dem Bett tagsüber eine Sitzbank.